Modernste Füllstandsmesstechnik

Die perfekte Messlösung!

Derartige Fälle können mithilfe der seit über 70 Jahren bewährten radiometrischen Füllstandmesstechnik gelöst werden – einer Technologie, die im Hause Berthold erfunden wurde. Dabei durchdringt eine von außen angelegte Gammastrahlung den Messbehälter. Diese wird in Abhängigkeit vom Behälterfüllstand geschwächt. Ein auf der gegenüberliegenden Behälterseite befindlicher Detektor misst die ankommende Strahlung und kann aus der Strahlungsabschwächung sehr genau den Behälterfüllstand ermitteln. Dieser Füllstandswert wird entweder direkt vor Ort angezeigt oder in eine SPS bzw. ein Prozessleitsystem eingebunden. Berthold  ist in der Spezialisierung auf berührungslose Füllstandssensoren in der Prozessindustrie weltweit einzigartig.

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Höchste Qualität und Sicherheit

  • 70 Jahre Erfahrung des Weltmarktführers in der radiometrischen Füllstandsmesstechnik gewährleisten Ihren Projekterfolg
  • Genau und zuverlässig
  • Keinerlei Verschleiß   
  • Weltweiter Service und Support

Einfache und intuitive Bedienung

  • Wartungsfrei
  • Kein Einfluss von Temperatur, Druck, Staub, Farbe, Leitfähigkeit oder chemischen Produkteigenschaften
  • Universell einsetzbar für alle Behältertypen, keine Anlagenmodifikation erforderlich

Verschiedene Anordnungen für Ihre Füllstandsmessungen

Maßgeschneiderte Lösungen, die den gegebenen Anforderungen ideal entsprechen, werden durch den Einsatz verschiedener Detektoren und Strahler erreicht. Diese können unterschiedlich kombiniert und auch in Tauchrohren eingesetzt werden. Welche dieser Möglichkeiten gewählt wird, hängt von der Messgeometrie, Genauigkeitsanforderungen und den ökonomischen Gesichtspunkten ab.

Stabstrahler / Punktdetektor

Technische beste Lösung mit den meisten Vorteilen für den Anwender

  • Beste Genauigkeit und Stabilität
  • Lineare Empfindlichkeit über den gesamten Messbereich
  • Am wenigsten beeinflusst durch zerstörungsfreie Prüfungen
  • Einfache Lagerung / Handhabung von Ersatzteilen bei mehreren Messungen

Stabstrahler / Stabdetektor

Für spezielle Anwendungen, wie z. B. Behälter mit kleinen Durchmessern oder dicken Wänden

  • Hohe Genauigkeit gepaart mit einer linearen Empfindlichkeit über den gesamten Messbereich
  • Niedrigste Strahleraktivität
  • Geringerer Einfluss von Gasdichteschwankungen bei Verwendung eines Tauchrohrs und eines kurzen Abstands zwischen Detektor und Strahlenquelle

Punktstrahler / Stabdetektor

Standardanordnung, verwendbar für die meisten Anwendungen

  • Sehr kosteneffizient
  • Einfache Installation

Komponenten für Füllstandsmessungen

Punktstrahler

Punktstrahler werden für nahezu jede Messaufgabe eingesetzt, sei es für Dichte, Füllstand oder als Grenzschalter. Sie bestehen in der Regel aus einer inneren Strahlerkapsel, die das radioaktive Material sicher einkapselt, und einer Abschirmung mit einem Verschlussmechanismus, der die Strahlung kontrolliert blockiert. Weitere Infos

Punktdetektoren

Detektoren mit einem kleinen Szintillator werden als Punktdetektoren bezeichnet. Oft wird ein kleiner Zylinder als Szintillator, z. B. mit einem 50 mm Durchmesser und einer Höhe von 50 mm, verwendet. Punktdetektoren werden typischerweise für Dichteanwendungen, aber auch als Grenzschalter oder für kontinuierliche Füllstandsmessungen eingesetzt. Je nach Messaufgabe können andere Szintillatorgrößen verwendet werden. Aufgrund des geringen empfindlichen Volumens eines Punktdetektors wird dieser von der Hintergrundstrahlung nur wenig beeinflusst. Darüber hinaus können Punktdetektoren problemlos mit einem Bleikollimator ausgestattet werden, um so die Empfindlichkeit gegenüber Hintergrundstrahlung weiter zu senken.

Stabstrahler

Ein Stabstrahler verteilt den aktiven Bereich kontinuierlich über den gesamten Messbereich. Dies kann durch Aufwickeln eines aktivierten Kobaltdrahtes (Co-60) auf einen Träger erfolgen. Einer der Vorteile eines Stabstrahlers ist die Erreichung einer „perfekten“ linearen Kalibrierung (Zählrate vs. Füllstand in %), d.h. die prozentuale Änderung der Zählrate steht in direktem Zusammenhang mit der prozentualen Änderung des Prozesswertes. Weitere Infos

Stabdetektoren

In einigen Fällen ist es vorteilhaft, wenn der Szintillator einen größeren Messbereich abdeckt, was mit einem Stabdetektor erreicht werden kann.  Typischerweise erstreckt sich bei Füllstandsmessungen entweder der Strahler oder der Detektor über den gesamten Messbereich. Ihre Länge kann dabei bis zu 8 m betragen. Der Hauptvorteil eines Stabdetektors sind seine niedrigeren Kosten im Vergleich zu einem Stabstrahler, der jedoch das technologisch überlegene System wäre. Die Gammastrahlung, die ein Stabdetektor erfassen kann, wird durch die Geometrie des Strahlungsfeldes beeinflusst. Da Stabdetektoren jedoch typischerweise nicht abgeschirmt sind (eine Abschirmung würde den Kostenvorteil mindern), reagieren diese wesentlich empfindlicher auf Veränderungen der natürlichen Hintergrundstrahlung. Dieser Effekt ist gegenüber den meisten anderen Fehlerquellen dominant. Insbesondere muss die Tatsache berücksichtigt werden, dass Schwankungen von ±15 %, durch die Anreicherung von Radon-222 und seiner Zerfallsprodukte, z. B. nach Regen, möglich sind, wie wir später zeigen werden.

Pages of Whitepaper radiometric measurement

Whitepaper "Radiometrische Messungen"

Berthold hat das Whitepaper "Radiometrische Messungen - Genauigkeit, Wiederholbarkeit und Fehler" veröffentlicht, in dem die radiometrischen Messungen erklärt werden und wie Ihr Prozess mit höchster Genauigkeit und Reproduzierbarkeit durchgeführt und die Fehlerquellen minimiert werden können. In dem Beitrag wird erläutert, wie Berthold mit seinen hoch entwickelten radiometrischen Messsystemen Anlagenbetreibern hilft, eine zuverlässige und wiederholbare Messung sicherzustellen.

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Whitepaper “Fremdstrahlungs­unterdrückung (RID)"

Berthold veröffentlicht das Whitepaper “Fremdstrahlungsunterdrückung (RID) – Umgang mit Störstrahlung bei  radiometrischen Füllstandsmessungen”, in dem die häufigste Ursache für Fremdstrahlung beschrieben wird und die Auswirkungen auf radiometrischen Messungen (Nuklearmessungen) erläutert werden. In dem Artikel wird erklärt, wie Berthold mit seinem technisch ausgereiften RID-Features (Radiation Interference Discrimination) Anlagenbetreibern dabei hilft, eine zuverlässige und wiederholbare Messung aufrechtzuerhalten.

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Publication Made to measure in Hydrocarbon Engineering

Artikel "Made to measure"

Sie wollen eine zuverlässige Überwachung Ihres Fluid Catalytic Cracking (FCC) Prozesses, sind sich aber wegen der extremen Prozessbedingungen über die richtige Messtechnik unsicher? Lesen Sie den Artikel "Made to measure", um zu erfahren, warum der Einsatz von radiometrischen Messsystemen zur Optimierung der Füllstandsüberwachung in FCC-Anlagen beitragen kann und wie die Systeme von Berthold Ihnen helfen können, Ihren Prozess zuverlässiger zu kontrollieren, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten und gleichzeitig die Effizienz zu steigern.
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Unsere Experten in der Füllstandsmessung helfen Ihnen gerne bei der Auswahl der Messsysteme, die am besten zu Ihrer Branche und Anwendung passen.

Die Ingenieure und Servicetechniker von Berthold sind immer vor Ort, wenn sie gebraucht werden. Wir sind weltweit für Sie da!
 

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