Detektionstechnologien

Das leistungsstarke System bietet ein ergonomisches Design und kann für alle nicht-isotopenmarkierten Assays verwendet werden, einschließlich

Zertifikate

HTRF M2
Transcreener Red TR-FRET
Transcreener Red FI

Vorteile

Performance, wie in einem dedizierten System

Im Gegensatz zu herkömmlichen Multimode-Geräten kommt im Mithras² ein proprietäres optisches System mit separaten Pfaden für die verschiedenen Technologien (mDOPS) zum Einsatz. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit von dedizierten Einzel-Technologie-Geräten erreicht. Da jede Technologie ihre eigenen Ansprüche an die Optik stellt, können nur getrennte Pfade sicherstellen, dass hohe Empfindlichkeit und ein großer dynamischer Bereich erreicht werden.

Das Beste aus beiden Welten

Der Mithras² Multimode Reader bietet in Bezug auf die Wellenlängenselektion das Beste aus zwei Welten: Wählen Sie zwischen Monochromator und Filtern für die optimale Leistung in allen Anwendungen. Die beiden 3D-Doppelmonochromatoren mit hoher Transmission und hervorragenden Blockiereigenschaften sind die beste Wahl, wenn maximale Flexibilität bei der Wellenlängenselektion die Hauptanforderung Ihrer Anwendung ist. Wählen Sie einfach die Filteroption des Systems aus, wenn Ihre Assays von den hohen Transmissionseigenschaften der Filter profitieren (bis zu 25-mal höher als die von Monochromatoren), z.B. für TRF- und BRET-Assays.

Automatisierte Filteridentifikation

Radio-Frequency Identification (RFID) ist die modernste und sicherste Methode zur Filterkodierung. Jeder Filter, der in dem Filterschieber sitzt, enthält ein programmiertes Etikett, das Filterdaten wie die mittlere Wellenlänge, die Bandbreite und die Übertragung enthält. Immer wenn das Gerät eingeschaltet oder ein Filterschieber bewegt wird, zeichnet der Mithras die aktuell eingesetzten Filter auf und vergleicht das Inventar mit den Anforderungen für die ausgewählte Messung. Diese Funktion des Systems bietet Ihnen eine zusätzliche Sicherheitsstufe, um die Auswahl eines falschen Filtersatzes und den daraus resultierenden Datenverlust zu vermeiden.

Maximale Sensitivität, minimaler Crosstalk

Wenn Proben mit hoher Intensität in Vertiefungen neben solchen mit niedriger Intensität platziert werden, kann etwas Licht von der ersteren beim Messen der letzteren zum Detektor gelangen.  Dieses als Crosstalk, bezeichnete Phänomen kann zu falschen Ergebnissen und damit zu falschen Schlussfolgerungen führen. Das Design des Mithras² zur Reduzierung des Crosstalks behebt dieses Problem beinahe vollständig: Bei einem Crosstalk von 5 x 10-6  müssen Sie sich keine Gedanken mehr über die Probenposition machen. Darüber hinaus bietet der Mithras² dank der Möglichkeit, einen zusätzlichen rauscharmen Photomultiplier im Photonenzählmodus in der speziellen HiSens-Position hinzuzufügen, und der mehr als 40-jährigen Erfahrung beim Bau von Luminometern, eine höhere Lumineszenzempfindlichkeit als jeder andere Multimode-Reader im Markt: Weniger als 2 amol ATP / Well (10 fM) können zuverlässig nachgewiesen werden.

 

Monochromator mit variabler Bandbreite und vernachlässigbarem Streulicht

Die zuverlässige Messung von Fluorophoren kann schwierig sein, wenn Anregungs- und Emissionspeaks sehr nahe beieinander liegen, insbesondere wenn zwei oder mehr Markierungen in derselben Probe gemessen werden. Die Monochromatoren der Geräte von Berthold Technologies sind mit einer softwaregesteuerten, kontinuierlichen Bandbreitenvariation ausgestattet, um das Gerät für die spezifischen Anforderungen verschiedener Assay-Anforderungen zu optimieren: Verwenden Sie eine schmale Bandbreite, um Fluorophore mit engen Peaks zu messen, oder eine breite Bandbreite, um mehr Licht in schwachen Proben einzufangen. Darüber hinaus haben die Doppelmonochromatoren von Berthold Technologies die geringste Menge an unerwünschtem Licht (Streulicht) auf dem Markt: nur 10-6.

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Z-unabhängige Optik und automatische Plattenhöheneinstellung

Die Kombination beider Funktionen macht zeitaufwändige Z-Scans überflüssig und stellt sicher, dass die Messung optimal verläuft, unabhängig von der Plattenhöhe oder dem Flüssigkeitsvolumen.

JET-Injektoren: Höchste Genauigkeit, Geschwindigkeit und Zell-Schonung

Das Mithras² kann mit bis zu 3 JET-Reagenzieninjektoren in Pre- oder Messposition ausgestattet werden. Die ultraschnelle Injektionsgeschwindigkeit von JET-Injektoren eliminiert jegliche Verzögerung zwischen Einspritzung und Messung und ermöglicht die Messung schneller Reaktionen, z.B. bei Flash-Lumineszenz.

JET-Injektoren verwenden Teflon-Bälge für genaue, schnelle Injektionen, höchste Mischeffizienz und Langlebigkeit.

  • Genaues Pipettierenvon kleinen Volumina: JET-Injektoren gewährleisten die Injektion großer wie auch kleiner Volumina mit hoher Genauigkeit und bieten eine Präzision von mehr als 98% über den gesamten Volumenbereich
  • Niedrige Wartungskosten: Reibungsfreier Betrieb für längere Lebensdauer
  • Zellschonende Performance: Zellschonende Materialien und vernachlässigbare Scherkräfte ermöglichen das sorgenfreie Injizieren von Zellsuspensionen, z.B. in Aequorin-basierten Calcium-Assays

Ergonomisches Design und Bedienung von vorne

Alle Vorgänge wie Laden der Platte, Filterwechsel und Reagenzienanschlüsse können von vorne durchgeführt werden. Reagenzienfläschchen können an der Vorderseite des Instruments platziert werden und bieten einfachen Zugang und gute Sichtbarkeit. Der Deckel ist getönt und schützt empfindliche Reagenzien vor Licht. Ein herausnehmbare Wanne kann mit Wasser oder Eis gefüllt werden, um die Reagenzien bei Bedarf zu kühlen. Für den sicheren Umgang mit wertvollen Reagenzien stehen verschiedene Reagenzröhrchenhalter zur Verfügung. Dank der eingebauten Abfallpumpe wird überschüssige Flüssigkeit, die vom Waschen und Primen übrig ist, automatisch und sicher in eine spezielle Waschplatte entsorgt.

Leistungsstarke Softwareoptionen

Der Mithras² verwendet die MikroWin-Software sowohl zur Gerätesteuerung als auch zur Datenauswertung. MikroWin bietet:

  • Langzeitkinetiken (bis zu 7 Tage lang)
  • Erweiterte Kurvenanpassung, einschließlich 4PL
  • Quantitative Analyse mit flexibelen Schwellenwert-Bedingungen
  • Einfache Automatisierung
  • Einhaltung von CFR 21 part 11